SBB E-Lok Ae 6/6 11401 TICINO grün AC-Sound Ep.IV 1978

Hersteller: Piko
Artikelnummer: 97203
Massstab: Spur H0 1:87
~ AC Wechselstrom Digital Sound

Neuheit noch nicht lieferbar

CHF 479.-

Auch nach fast 70 Jahren Einsatzzeit zeigen sich die Lokomotiven der Reihe Ae 6/6 dank ihrer zeitlosen Eleganz als besonders anmutige Maschinen.
Piko gelingt es bei dieser Modellumsetzung einer Schweizer Kultlokomotive einmal mehr dem Vorbild ein würdiges Denkmal zu setzen.
Die PIKO Ae 6/6 überzeugt hierbei gleichermassen durch
einen schweren Metalldruckgussrahmen mit fein detailliertem Gehäuse,
feinste Lackierung und Bedruckung,
erhabene Lokbeschriftung
filigranen Metall-Pantographen.
Der fünfpolige, kugelgelagerte Motor sorgt mit zwei Schwungmassen für ausgezeichnete Fahreigenschaften.
Der LED-Lichtwechsel erfolgt fahrtrichtungsabhängig weiss/rot und ist wie die Führerstandsinnenbeleuchtung mit einem PluX22-Decoder digital schaltbar.
Zu den weiteren Highlights zählen die detailverliebte Maschinenraumnachbildung, die mit der ebenfalls schaltbaren Maschinenraumbeleuchtung hervorragend zur Geltung kommt,
sowie die Führerpultbeleuchtung.
Bremsschläuche zum Nachrüsten liegen bei.
Prototyp-Lokomotiven 11401 und 11402
1949 erteile die SBB den Bau von zwei Prototypen an die hiesige Industrie SLM, BBC, MFO und SAAS für die Lieferung der Trennhüpfern. Als Vorbild diente die von SLM und MFO gebaute Lokomotive vom Typ CC 6051 welche 1950 an die SNCF geliefert wurde. 1952, bzw. 1953 wurden beide Prototypen Ae 6/6 11401 und 11402 mit ihren zwei dreiachsigen Drehgestellen und die selbsttragende Konstruktion des Lokkastens von der SBB abgenommen. Grosses Aufsehen sorgten die verchromten Zierleisten und das stirnseitige grosse Schweizer Kreuz mit Chromumrandung. Getauft waren die Lokomotiven noch nicht. Erst im September 1953 wurden beide Maschinen unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung auf den Namen «URI» und «TESSIN» getauft. Beide Maschinen erfüllten die Vorschriften des Pflichtenheftes und wurden ausführlich auf der Gotthardstrecke getestet. Dabei traten aber auch relevante Schäden auf. Durch die hohe Beanspruchung der Fahrmotoren waren diese regelmässig defekt. Auch die starre seitliche Führung der Radsätze führten zu einer übermässigen Beanspruchung des Gleises und einen entsprechenden Verschleiss der Spurkränze. Auch wenn die beiden Prototypen keine Erfolgsstücke waren, verhalfen sie doch die nötigen Erkenntnisse für den Bau der Serienlokomotiven zu sammeln

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